Mein schöner Tag  1 2 3 4 5 6       
Wir haben zu unserer Freude wieder Spenden bekommen und uns überlegt, wozu sie eingesetzt werden können. So entstand die Idee, für unsere Bewohner einen besonders schönen Tag zu gestalten. Berichte und Fotos dazu werden unter Aktuelles auf der Homepage veröffentlicht. So können alle ein wenig teilhaben an „Mein schöner Tag“.
 
Mein schöner Tag 2018 mit Martin B.    12.06.2018


Ich verabrede mich mit Martin am Bahnhof in Visselhövede. Bis hierher fährt er selbständig mit dem Zug. Martin trifft in bester Stimmung ein. „Hallo Hartmut“ begrüßt er mich freudig und kurz darauf fahren wir mit dem Auto weiter zu unserem ersten Ziel, der Weltvogelpark Walsrode. Martin hat eine genaue Vorstellung davon, was er sich hier anschauen möchte. Er geht aber auch auf Vorschläge von mir ein, als er erkennt, dass nicht alles umsetzbar ist. So besuchen wir z.B. die Papageien, schauen bei der Pinguinfütterung zu und statten den Riesenrutschen und Klettergerüsten einen Besuch ab. Es ist alles nach Martins Geschmack, aber langsam bekommen wir Appetit. Deshalb beschließen wir, weiter zum Jeddinger Hof zu fahren, um dort unsere Abendmahlzeit einzunehmen. Gesagt-getan. Martin genießt seinen Steakteller und ich die Currywurst/Pommes. Anschließend lassen wir den Nachmittag gedanklich noch einmal Revue passieren und stellen fest, dass alles super geklappt hat. Bericht: H. Behrens
 
Martins schöner Tag im Bürgerpark    23.03.2018

Am Freitag den 29.12.2017 sind wir gleich nach dem Mittagessen gestartet und in den Bürgerpark gefahren, um dort zwei von Martins Lieblingstätigkeiten, spazieren gehen und Kaffee trinken bzw. Essen zu gehen, zu verbinden. Bei relativ schönem Dezemberwetter starteten wir in der Nähe des Findorffer Torfhafen um quer durch den Bürgerpark über die diversen schönen Brücken und verschlungenen Wege bis zum Café der Waldbühne zu gehen. Im urig eingerichteten Gastraum, mit der Sammlung alter Emailschilder, genossen wir belgische Waffeln zum Kaffee. Darauf folgte ein weiterer Gang durch den Park entlang der Tiergehege und dem Parkhotel. Als weiteren Anlaufpunkt haben wir uns das Kulturzentrum Schlachthof mit der dort eingerichteten Kneipe auserwählt. Dort stärkten wir uns mit Cola und leckeren Ofenkartoffeln. Zum Abschluss tranken wir noch köstlichen Cappuccino. Nach diesem schönen Ende fuhren wir entspannt und zufrieden wieder zurück zum Hof Meyerwiede. Henning Wiese
 
Mein schöner Tag mit Kai 02.02.2018    23.02.2018

Es gibt niemanden auf dem Hof, der so gerne ins Kino geht wie Kai. Und da er gleichzeitig großer Fan von „Die kleine Hexe“ von Ottfried Preußler ist, sind wir natürlich ins Kino, um den Film zu gucken. Dort sind wir bei Cola und Popcorn auf den Blocksberg geflogen, haben immer duftende Papierblumen verschenkt, Frauen beim Holz sammeln geholfen und ein dickes Zaubersprüche Buch auswendig gelernt um am Ende allen bösen Hexen die Besen und die Bücher zu verbrennen. Diesen schönen Nachmittag haben wir bei einem Eis ausklingen lassen. Lydia M.
 
Mein schöner Tag mit Michael K. 2017    24.01.2018
Snack & Ride

Ist es nicht eigentlich furchtbar langweilig jedes Jahr zum „Mein schöner Tag“ etwas gleiches oder doch zu mindestens etwas ganz ähnliches zu machen? Freitag morgen 9:30 Uhr: Michaels Gesichtsausdruck sagt eindeutig „Nein, absolut nicht, im Leben nicht!“. Er wartet schon eine halbe Stunde komplett angezogen auf mich, dabei haben wir auch jetzt noch gut 30 Minuten bis zu unserer Abfahrt am Bahnhof Etelsen. Zug fahren, Zug fahren, Zug fahren so weit wie es geht. Heute bis an's ganz andere Ende von Niedersachsen, bis nach Göttingen. Den Fahrplan habe ich ihm schon vor 2 Tagen gegeben. Alle Bahnhöfe, alle Gleise alle vorgesehenen Abfahrtszeiten. Sehr schön! Seitdem ist das breite Grinsen nicht mehr aus seinem Gesicht gewichen, sobald er mich sieht. Er zeigt immer wieder „Freitag“ und „ Zug fahren“.

10 Uhr 10 Uhr Etelsen Bahnhof der erste Fahrplan des Tages, der erste Zug der, na ja fast, pünktlich kommt nach Verden. Der erste eingesammelte Fahrplan des Tages, im Zug die ersten Stationen, herrlich! Michael sitzt ganz entrückt und mit glänzenden Augen am Zugfenster.

11.45 h Hannover. 45 Minuten Aufenthalt. Zeit für einen kleinen Snack in der Bäckerei. Und was machen wir mit dem Rest der Zeit? Fahrpläne einsammeln und die gibt es hier reichlich. Dann ab auf's Gleis 3, Michael zieht mich eilig mit und zeigt mir den Weg . Weiter nach Göttingen.

Zahlreiche Bahnhöfe später: Ankunft in Göttingen und Fußmarsch in die Innenstadt. Michael weiß, dass wir jetzt etwas essen wollen und ist etwas ungeduldig. Er zieht mich entschlossen in ein China Bistro. Nun denn, durchaus auch mein Geschmack. Im Bistro dann steuert er genauso energisch auf einen Sitzplatz zu und erst dann erkenne ich, was seine Auswahl bestimmt hat: er hat vermutlich das am verkehrsgünstigsten gelegene Bistro in Göttingen ausgesucht. Draußen fahren zahlreiche Buslinien vorbei und so genießen wir dann dort unser Panorama Mittagessen. Knusprig gebratene Ente mit Reis und eine große Cola dazu.

Wie sich hinterher herausstellt sitzen wir dort leider ein wenig zu lange und wir verlaufen uns zudem noch in der Innenstadt. Letztendlich verpassen wir unseren Zug um drei Minuten, was aber nicht so schlimm ist, denn eine Stunde später geht der nächste. Wir verkürzen uns die Wartezeit, kaufen ein paar schöne Stadtpläne ein, dazu noch ein paar Fernsehzeitungen und verbringen den Rest der Wartezeit kurzweilig in einem Café am Bahnhof, natürlich mit Ausblick auf den Busbahnhof, versteht sich!

Den Rückweg wickeln wir routiniert ab und letztendlich ist ja in diesem Fall tatsächlich der Weg das Ziel. Ein sehr schöner gemeinsamer Tag.
 
Ines schöner Tag im Heidepark Soltau Vol. 2    19.12.2017
Mit der positiven Erfahrung aus dem letzten Jahr, fuhren Ines und ich auch dieses Mal, an ihrem schönen Tag, in den Heidepark Soltau. Der Freizeitpark empfing uns wunderbar gruselig geschmückt in Vorfreude auf das kommende Halloween-Spektakel. Ines ließ sich von der ganzen Deko nicht irritieren und steuerte zielstrebig auf die, beim letzten Mal für gut befundene, Achterbahnen zu. Souverän mischte sie sich unter die Wartenden und kletterte schließlich wieder geschickt in einen der freihängenden Sitze. Schon nach der ersten Fahrt grinste Ines über das ganze Gesicht und so probierten wir eine Achterbahn nach der anderen aus. Zum Highlight erklärten wir dieses Jahr die „Desert Race“, die mithilfe eines Katapult-Starts ihre Wagons in 2 Sekunden auf 100km/h beschleunigt. Da ist ein ordentliches Bauchkribbeln vorprogrammiert und aufgrund der wenigen Besucher konnte Ines sich immer wieder direkt von neuem anstellen. Nach einer gemütlichen Pause im strahlenden Sonnenschein machten wir uns wieder auf den Rückweg und ließen den Ausflug bei anschließendem Kaffee und Kuchen ausklingen.
 
Mein schöner Tag – mit Michael und Markus in der Soltau-Therme    19.12.2017
Was kann es besseres geben, als an einem dunklen Novembertag in die Therme zum Entspannen zu fahren? Stundenlange Wärme, Schwitzen in der Sauna und anschließendes Soledampfbad, welches die Atemwege nachhaltig durchzieht,... ja, das schien das Richtige für die Jahreszeit zu sein und auch für Michael und Markus geeignet, da sie ohnehin das wöchentliche Schwimmen im Uni-Bad beide sehr genießen. Am 16.11.2017 packten wir also unsere Badesachen ein und starteten um 9 Uhr mit dem Hofbus Richtung Soltau. Herr Bahlmann fuhr uns sicher über die Landstraßen durch schöne Waldgebiete und unser erster Halt sollte ein kleiner Edeka-Laden auf dem Dorfe, nahe Visselhövede sein. Das Besondere? Hier sucht man erst seine Brötchen aus und bekommt diese nach eigenen Wünschen von einer netten Mitarbeiterin mit frischen Auflagen belegt. Und dies für kleines, aber faires Geld in gemütlicher Atmosphäre. Besonders gut und lecker angekommen bei Michael und Markus sind die Leberwurstbrötchen. So ging es frisch gestärkt weiter nach Soltau, denn wir wollten ja endlich ins wärmende Bad.

Ankommen, Eintritt zahlen und schnell Umziehen ... alles verlief Ruck Zuck, im Bad war nicht viel los und Michael und Markus zog es zuerst in das normale Nichtschwimmerbecken mit angenehmer Wärme. Ein paar Mal Hin und Her geschwommen und Markus war mutig und wollte einmal mit Herrn Bahlmann rutschen. Michael sah das etwas kritischer und verzichtete auf das Rutschen. Mit Ende 40 muss man auch nicht mehr alles mitmachen. Dann sind wir ein paar Sportbahnen geschwommen, bis wir der Meinung waren, wir hätten jetzt genug für die Fitness getan. Nun ging es in den Solebadbereich und zunächst in die Dampfsauna. Hier ließen wir uns so richtig Durchwärmen, bis auch Jedem von uns der Schweiß in dicken Tropfen vom Körper lief. Anschließend kam das kalte Abduschen und großes, mehr oder weniger gut gelauntes Jauchzen, da Herr Bahlmann den Kaltwasserschlauch entdeckt hatte. Nach diesem „Abschrecken“ ging es sofort in die verschieden temperierten Sprudelbecken, in denen wir uns lang machten und alle samt entspannten. Auch den dampfenden Außenbereich erkundeten wir. Markus ließ sich an einem Wasserstrahl seinen Nacken massieren und Michael hatte derweil mehr den Fokus auf das Mittagessen gelegt. So gab es im angeschlossenen Restaurantbereich dann auch als nächstes eine Stärkung mit Schnitzel und Pommes und wir alle, aber insbesondere Markus, ließ es sich sichtlich schmecken. Gut gestärkt ruhten wir uns im Anschluss mehr aus, planschten relativ ruhig durch einige Becken, bis es Zeit wurde sich wieder auf den Rückweg zu begeben. Nach diesem ausgiebigen Baden überkam uns natürlich ein wenig die Müdigkeit und so kehrten wir auf dem Weg noch in eine Bäckerei ein. Hier genossen wir Kuchen und Kaffee, sodass es dann auch eine gemütliche und zufriedene Heimfahrt wurde. Bericht: V. Arntjen
 
Mein schöner Tag    08.12.2017

Am 26. November 2017 haben Elke und ich „Mein schöner Tag“ gemacht. Wir sind zum Weyher Theater gefahren. Dort haben wir Cola getrunken. Danach haben wir das Stück „Willi Winzig – Das hat man nun davon“ gesehen. In dem Stück spielt der Finanzbeamte Willi Winzig verrückt, damit er seine volle Pension kriegt, weil er eine Akte nicht bearbeitet und verschwinden lassen hat. Weil er danach alles richtig gemacht hat, wird er befördert. Besonders gut gefallen hat mir, als er Akten auf den Boden geschmissen hat. In das Theater möchte ich nochmal.

Holger Oekey
 
„Ischa Freimaak““ – Haus A ist auch dabei!    08.11.2017
Der Bremer Freimarkt hat für einige BewohnerInnen in Haus A eine wiederkehrende und wichtige Bedeutung. Sandra freut sich bspw. das ganze Jahr über auf den Freimarkt und spricht oft darüber, was es nicht Tolles alles dort zu essen oder zu fahren gibt. Aufgeregt hüpft sie dann und klatscht in die Hände oder lacht ganz derbe, wie ein Geist aus der Geisterbahn. So fuhr Sandra auch gleich am 18.10.17 gemeinsam mit Frau Kramer nach Bremen und verlebte einen aufregenden und schönen Tag. Auch Ute zeigt schon Tage vorher mit ausgestrecktem Arm einen großen Halbkreis und sagt: „Zum Freimarkt fahren!?“. Mit dem Halbkreis meint Ute, dass sie gerne Riesenrad fahren möchte. „Ja, sicher fahren auch wir zum Freimarkt!“ gab es als Antwort, „und wir fahren auch Riesenrad“. Am 26.10.2017 fuhren dann Michael S. Markus, Ines und Ute gemeinsam mit drei Betreuungskräften zum Bremer Freimarkt. Kaum angekommen, stiegen uns bereits bekannte Düfte von allerlei Naschereien in die Nase. So gab es gleich mal ein Sahneeis und gebrannte Mandeln. Ines lies sich diese im Mund besonders lange schmecken und wirkte sichtlich zufrieden, als es in die Loopingbahn ging. Auch Markus und Michael wollten gleich darauf mit dem „Happy Sailor“ fahren und hatten ihren Spaß dabei. Ute sagte, sie habe in diesen Fahrgeschäften Angst und wolle nur Riesenrad fahren. So ging es dann mit allen zusammen in das große Riesenrad mit einer tollen Aussicht über ganz Bremen. Danach gönnten wir uns etwas Ruhe, tranken Kaffee und aßen Waffeln. Auch wenn Ines nur selten deutlich etwas sagt, so konnte sie doch deutlich antworten, wenn es um die Fahrgeschäfte ging. So fuhr Ines nochmal „Wilde Maus XXL“ und als Markus die Krake sah und vom Mitfahren sprach, da wollte auch Ines nochmal mitfahren. Zum Abschluss gab es dann für jeden noch eine Bratwurst und alle wirkten sichtlich zufrieden. Für Martin, Una und Sandra, die auf dem Hof geblieben waren, wurden noch für die gemütliche Runde am Abend leckere Schmalzkuchen und gebrannte Mandeln mitgenommen. Alles in allem ein sehr gelungener Besuch beim Freimarkt und wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Ischa Freimaak!“. Bericht: V. Arntjen
 
Mein schöner Tag mit Paul 2017    01.11.2017
Paul wird von mir nach der Mittagspause vom Hof abgeholt. Er packt seine Saunasachen zusammen und schon kann es losgehen. Mit dem Hofbus fahren wir nach Verden ins Verwell. Paul kennt sich hier schon aus – er ist nicht das erste Mal hier. Ruck zuck umgezogen und dann heißt es die Saunalandschaft zu genießen. Am Liebsten benutzt er die Biosauna und das kleine Schwimmbecken. Zwischendurch erinnert er mich immer wieder daran, daß wir noch zum Italiener essen gehen wollen. „Pizza, Pizza“ ist seine diesbezügliche Äußerung. Endlich ist es soweit: wir sitzen bei Davide, es gibt nach der leckeren Pizza auch noch Tiramisu zum Nachtisch. Paul grinst. Ein gelungener Nachmittag neigt sich dem Ende zu. Bericht: H. Behrens
 
Mein schöner Tag mit Sandra 2017    01.11.2017
„Ischa Freimaak“
Am 18. Oktober war es mal wieder soweit!
Sandra freute sich schon seit Wochen darauf und es gab kaum ein anderes Thema. Als wir endlich in Bremen ankamen machten wir einen Rundgang, um uns alle Fahrgeschäfte anzusehen. Sandra hatte sehr spezielle, auf die sie sich freute z.B. „Happy Family“ und das „Spukhaus“. Dieses fanden wir auch gleich und fuhren sofort damit. Danach gab es zur Stärkung erstmal Kaffee und Kuchen. Am Riesenrad kamen wir nicht vorbei und bestiegen dieses mit voller Vorfreude, um uns den Freimarkt von oben an zusehen. Nach Bratwurst und Cola ging es in den „Happy Sailor“, der ihr sehr viel Spaß machte und sie nach Herzenslust schreien konnte. Auf dem Rückweg fand sie ein neues Fahrgeschäft „ Laser Pix“, welches sie sich für nächstes Jahr ausgesucht hat und sich Bilder davon auf dem Hof ausdrucken lassen möchte. Am Ende wurden noch einige Kleinigkeiten zum Schnökern gekauft und mit nach Hause genommen. Glücklich und zufrieden kam Sandra auf dem Hof zurück.
 
 
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www.hof-meyerwiede.de | Langwedel, 17.07.2018 09:34